Die richtige Lagerung von Autoreifen ist für jeden Reifenhandel, jede Werkstatt oder jedes Transportunternehmen ein entscheidender Faktor.
Eine gut durchdachte Lagerlösung schützt nicht nur die wertvolle Ware vor Beschädigungen, sondern optimiert auch die Betriebsabläufe, spart Platz und trägt zur Sicherheit am Arbeitsplatz bei.
Einfach nur Reifen aufstapeln, reicht nicht aus, um die Qualität und Langlebigkeit der Pneus zu gewährleisten. Von der Raumtemperatur bis zur Art der Lagerregale gibt es eine Vielzahl von Aspekten, die sorgfältig geplant werden müssen.
Dieser Artikel bietet Ihnen praktische Tipps und Ratschläge, wie Sie Ihr Lager für die Lagerung von Autoreifen optimal einrichten, um Effizienz und Sicherheit zu maximieren.
1. Standort und Umgebungsbedingungen
Der Standort des Lagers ist von entscheidender Bedeutung. Reifen sollten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert werden.
Direkte Sonneneinstrahlung und extreme Temperaturschwankungen beschleunigen den Alterungsprozess des Gummis und können zu Rissen und Verformungen führen.
Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 10°C und 25°C. Achten Sie darauf, dass der Lagerraum frei von Feuchtigkeit ist, um Rost an den Felgen und Schimmelbildung zu vermeiden.
2. Lagerregale und Stapelmethoden
Die Art und Weise, wie Sie die Reifen lagern, hat direkten Einfluss auf ihre Haltbarkeit und auf die Raumausnutzung. Für die lagerung von autoreifen eignen sich spezielle Reifenregale am besten. Sie ermöglichen eine vertikale Lagerung, die Platz spart und den Zugang zu jedem Reifen erleichtert.
Es gibt verschiedene Regalarten: Fachbodenregale sind ideal für kleinere Mengen und die Lagerung von Reifen mit Felgen.
Spezial-Reifenregale wurden für die liegende oder stehende Lagerung von Reifen entwickelt, um den Platz zu optimieren und Druckstellen zu verhindern. Stapelgestelle wiederum sind flexibel und mobil und eignen sich gut, wenn Sie die Reifen stapeln müssen.
3. Kennzeichnung und Organisation
Eine effiziente Lagerung von Autoreifen erfordert ein durchdachtes Kennzeichnungssystem. Jeder Reifensatz sollte mit einer eindeutigen Kennzeichnung versehen sein, die Informationen wie den Namen des Kunden, das Fahrzeugmodell und die Lagerdauer enthält.
Ein systematisches Vorgehen, wie die Gruppierung nach Dimensionen (Breite, Höhe, Zoll) oder Kunden, beschleunigt das Auffinden der richtigen Reifen erheblich und minimiert Fehler bei der Ausgabe.
Die Verwendung von Barcode-Systemen oder einer Lagerverwaltungssoftware kann die Organisation weiter optimieren.
4. Schutz vor schädlichen Substanzen
Reifen sollten nicht in der Nähe von Chemikalien, Lösungsmitteln, Ölen oder Fetten gelagert werden. Diese Substanzen können die Gummimischung angreifen und die Lebensdauer der Reifen erheblich verkürzen.
Achten Sie darauf, dass der Lagerbereich sauber und frei von solchen Materialien ist. Die richtige Belüftung hilft zudem, die Ansammlung von schädlichen Dämpfen zu vermeiden.
5. Brandschutz und Sicherheit
Die Lagerung von Autoreifen birgt ein erhöhtes Brandrisiko, da Gummi leicht entflammbar ist und bei einem Brand giftige Gase freisetzt. Es ist unerlässlich, die Brandschutzbestimmungen einzuhalten.
Dazu gehören die Installation von Rauchmeldern, Feuerlöschern und gegebenenfalls Sprinkleranlagen. Halten Sie die Gänge und Fluchtwege frei von Hindernissen, um im Notfall einen sicheren Zugang für Rettungskräfte zu gewährleisten.
6. Rotation und Kontrolle
Auch bei optimalen Lagerbedingungen altert Gummi. Es ist ratsam, die Reifen regelmäßig zu überprüfen. Wenn Reifen über einen längeren Zeitraum gelagert werden, sollten sie gelegentlich gedreht werden, um Druckstellen zu vermeiden.
Überprüfen Sie regelmäßig den Lagerbestand und die Qualität der Reifen, um sicherzustellen, dass sie in einwandfreiem Zustand bleiben.